Ordenschnallen? Orden? Eiserne Kreuze? Militaria ?

Erbschaft?

Keller aufgeräumt und Schachtel gefunden?

Schenkung?

Dachboden saniert?

Garten umgegraben?

 

Nachstehendes ist ausschließlich meine persönliche Meinung:

 

Auch wenn man möglicherweise  mit seinen "Fund"  vielleicht nichts anfangen kann und gerade der Gedanken aufkommt: "Mülleimer"?!  - 

 

Meine Antwort: Besser nicht.

Man wirft v i e l l e i c h t sonst unnötig  Geld zum Fenster hinaus. Es gibt Sammler, die an -guterhaltenen (!) - Relikten (wie Indiana Jones... lach) Interesse haben könnten. Wenn dann

noch Papiere oder Urkunden auftauchen -  umso besser und interessanter.

 

Die Spanne im Militariabereich ist allerdings sehr breit. Es gibt durchaus Massenware, für die man leider nur wenige EUR erhalten wird - aber auch viel seltenes, das einem

vielleicht die Urlaubskasse füllen könnte

 

Hierfür bedarf es jedoch einer genauen Begutachtung des/der Relikts(e) eines fachkundigen Sammlers, oder im Einzelfall Händlers.  Aber - und das kann ich nach fast 15 Jahren als Sammler sagen: Der Händler unterscheidet zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Dazwischen liegt seine Spanne, von welcher er bekanntlich lebt und "Abschwatzer" gibt es meines Erachtens durchaus.

Soll heißen: Bei Sammlern ist man vermutlich i.d.R.  besser aufgehoben. Denn diese sind oftmals Spezialisten in ihren Sammelgebieten, schätzen, pflegen ihre Relikte und sind nicht auf den schnellen Weiterverkauf aus. Der Ehrenrettung halber: Es gibt selbstverständlich auch Händler, bei welchen

man gut aufgehoben sind. Es ist jedoch nicht meine Aufgabe, hier Namen, oder Empfehlungen auszusprechen.

 

Beschädigungen und zerschlissene Bänder mindern den Wert. Je besser die Erhaltung - des do besser dürfte die Chance für einen guten Verkauf stehen.

Gute Bilder sind für eine etwaige Bewertung das A - und O.

Vorsicht! 

Auch im MIlitariabereich gibt es im anonymen Internet

schwarze Schafe.  Merkwürdige Situationen sollten abgelehnt werden.

 

Soweit es sich um Orden oder Ehrenzeichen handelt, die teilweise aus Gold hergestellt wurden:

 

Unschöne Abschürfungen ("Säureprobe") um einen möglichen Goldgehalt herauszufinden, sind nicht von Nöten. Diese verschandeln das schöne Relikt und mindern auch dessen Wert!

 

 

 

 

 

 

Nichtkämpfer? Nichtkombattant?

 

Ein Nichtkämpfer (Nichtkombattant) ist eine Person, die an einen bewaffneten Konflikt teilnimmt, jedoch ohne aktiv hierin einzugreifen. (z.B. Sanitäter, Militärärzte, Militärpfarrer, Militärbeamte usw.)

 

Meine Page befasst sich mit dem Eisernen Kreuz - insbesondere jedoch am sogenannten Nichtkämpferband (d.h. ein weißes Band mit schwarzer Einfassung

phaleristisch (= ordenskundlich) auch einfach EK2w genannt). Dieses wurde durch Friedrich Wilhelm III. am 10.3. 1813 gestiftet ("Freiheitskriege") und 1870 u. 1914 jeweils "neu belebt". Das Kreuz wurde überwiegend für den zivilen Bereich in der Krankenfürsorge, der Beamtenschaft, der Industrie, dem Klerus, der Künstlerschaft  und im Diplomatentum, sowie sehr selten an Verbündete der Mittelmächte vergeben.

 

Die ersten Verleihungen des Eisernen Kreuzes 1914 erfolgten ca. ab Okt. 1914 und endeten im Jahre 1924 (sogenannte  Nachverleihungen).

 

Die Anzahl der Verleihungen zum EK2w lässt sich mit rund 13.000 beziffern.

 

Dem Trägerkreis zugehörig war beispielsweise auch Konrad Adenauer (am 27.1.1918 als preussischer Landrat für seine Verdienste um die Kriegsgesetzgebung). Seine Orden und Ehrenzeichen finden sich unter konrad-adenauer.de. Das  dort fälschlich "am Friedensband" bezeichnete Kreuz an einer Einzelfrackschnalle hat sich der Nachwelt erhalten. Er erhielt bis Nov.  1918 weiterhin das Verdienstkreuz für Kriegshilfe und den Roten Adler Orden 4.Klasse. - Diese Kombination einer Schnalle ist auf meiner Page in der Fotosession aufgeführt, oder beispielhaft Theodor Schmuz-Baudiß der k. Direktor der KPM  Berlin, sowie Richard Willstädter (jüdischer Erfinder der deutschen Gasmaske)

 

Weiterhin interessiere ich mich für das osmanische Pendant zum EK2w - den Eisernen Halbmond (Harp madalyasi) am weißen Band für Nichtkämpfer. Eine nahezu in der Phaleristik unerforschte Dekoration eines ehemaligen Verbündeten im 1. Weltkrieg - dem Osmanischen Reich. Der Eiserne Halbmond wurde im Jahre 1915 (1333) gestiftet.

 

Die Page ist derzeit im Aufbau und wird voraussichtlich ( meine Freizeit ist leider kostbar...)  noch weiter wachsen.

 

Sie soll anderen Sammlern eine hilfreiche Unterstützung darstellen. Ich verfasse auch zukünftig keine Blogs und werbe für, oder gegen irgend jemand anderen, geschweige denn ist diese Page eine Verkaufsplattform.

Meine kleine Sammlung habe ich in den letzten Jahren grösstenteils an Dritte veräussert. Ich befasse mich mittlerweile fast ausschliesslich nur noch mit der Forschung auf den angesprochenen Gebieten. Diese erstreckt sich derzeit auch noch auf phaleristische Themen des ehemaligen Großherzogtums Baden / Königreich Württemberg.

Ich danke anderen Sammlern und Weggefährten für die Bereitsstellung und Bildmaterial auf meiner Page. Just keep on rocking.

 

Für etwaige Fragen kann das Kontaktformular genutzt werden.

 

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